Elektrotacker Test – Allroundhelfer für Heimwerker

ElektrotackerElektrotacker sind mittlerweile zu den neuen Helden des Alltags geworden. Renovieren und Selbermachen ist heutzutage beliebt und sehr modern, doch gerade Arbeiten, wie das Beziehen von Möbeln können ohne den geeigneten Helfer schnell schwierig oder gar unmöglich werden.

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An dieser Stelle kommen die Elektrotacker zur Hilfe und machen sämtliche Arbeiten der Hobby- und Profi- Bastler zum Kinderspiel. Damit die Geräte später den unterschiedlichsten Anforderungen entsprechen, ist es wichtig beim Kauf einige Details zu beachten. Dann bleiben die Elektrotacker noch lange die perfekten Allroundhelfer der Heimwerker.

Was man als Kunde über Elektrotacker wissen sollte

Bevor die Entscheidung auf ein bestimmtes Modell fällt, sollten sich die Kunden genau überlegen, welche Anforderungen sie an ihren zukünftigen Elektrotacker stellen. Die Geräte sind angefangen von Preisen ab 20 Euro bis zu einem nach oben offenen Preis erhältlich und unterscheiden sich dementsprechend stark in ihrer Ausstattung. Als Kunde ist es deshalb wichtig zu wissen, wofür der elektrische Tacker später eingesetzt werden soll. Der Unterschied zwischen den Geräten besteht vor allem in ihrer Antriebsart.

Handtacker

Handtacker sind für Bastelfreunde und gelegentliche Handwerker genau die richtige Wahl. Die Geräte bestehen aus Kunststoff oder Aluminium und sind durch den Einsatz von Feindrahtklammern dazu in der Lage dünne Materialien, wie zum Beispiel Folien oder Stoffe miteinander zu verbinden. Damit es nicht zu einem ungewollten Auslösen kommt, befinden sich spezielle Verriegelungsmechanismen am Griff. Welche Größe von Klammern verwendet werden kann, kommt ganz auf das Modell an. Sie können dann über die Rück- oder Unterseite eingelegt werden. Durch den nötigen Kraftaufwand ist bei der Benutzung eines Handtackers etwas Übung und Fingerspitzengefühl gefragt.

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Elektrotacker

Elektrotacker werden, wie der Name bereits vermuten lässt, mit Strom betrieben, sodass dazu nicht viel Kraft notwendig ist. Um einen Schuss auszulösen, ist je nach Modell lediglich das Andrücken der Nase, das Betätigen des Auslösers oder beides zusammen nötig. Mit einer Sicherheitsauslösesperre ausgestattet eignen sich elektrische Tacker sowohl für den privaten, als auch für den geschäftlichen Bereich.

Akkutacker

Wer beim Arbeiten besonders mobil sein möchte, ist mit einem Akkutacker richtig beraten. Mit Li-Ion Akkus ausgestattet ist eine lange Arbeitszeit problemlos möglich und die neuen Akkus kennen auch keinen störenden Memoryeffekt. Durch das nicht vorhandene Kabel sind auch Arbeiten an schwer zugänglichen Stellen und in Räumen ohne Stromversorgung kein Problem mehr.

Drucklufttacker

Eine weitere Art der Tacker ist der Drucklufttacker, der vor allem von Profis gerne verwendet wird. Im Gegensatz zu den anderen Tackern, halten Drucklufttacker besonders lange durch und ihre Schüsse bleiben dabei konstant gleich stark. Das Gerät muss lediglich an einen Kompressor angeschlossen werden und arbeitet dann ohne störenden Rückschlag. Dies ist besonders für schwächere Anwender von Vorteil.

Drucklufttacker werden deshalb zu den Industrietackern gezählt. Diese werden für den professionellen Einsatz entwickelt und sind deshalb aus massiven Materialien wie zum Beispiel Metall, gefertigt. Außerdem sollte die Schlagkraft stufenlos verstellbar und die Schlagfrequenz hoch sein. Das Gerät sollte außerdem den Einsatz von möglichst langen Tackerklammern ebenso ermöglichen, wie den von Nägeln.

Die richtige Wahl treffen

Bei der Wahl des richtigen Elektrotackers gilt es einige Punkte zu beachten.

Sicherheit

Blumenbeet bauenEgal wie teuer das ausgewählte Gerät ist, sollte die Sicherheit des Anwenders dabei immer an erster Stelle stehen. Eine Sicherheitsverriegelung ist somit unverzichtbar, da diese verhindert, dass der Tacker versehentlich eingeschaltet wird und es so zu Verletzungen kommt.

Der richtige Auslösemechanismus trägt ebenfalls zur Sicherheit bei. Manche Modelle lösen den Schuss aus, sobald die Nase fest auf die gewünschte Stelle gedrückt wird. Bei anderen ist ein Knopfdruck nötig. Besonders sicher ist ein Gerät, wenn der Schuss erst durch beide Mechanismen zusammen ausgelöst werden kann.

Außerdem sollte ein elektrischer Tacker über ein Klammersichtfenster verfügen. So kann man die Lademenge ständig überwachen und verpasst den richtigen Zeitpunkt zum Nachladen nicht.

Nachladen

Auch beim Nachladen gibt es Unterschiede. Man unterscheidet zwischen Hinter-, Ober- und Unterladern, wobei die Hinterlader besonders praktisch sind. Dabei muss lediglich das Magazin hinten entfernt werden und schon können bequem die neuen Klammern oder Nägel eingelegt werden. Beim Kauf sollte außerdem auf das Fassungsvermögen des Elektrotackers geachtet werden. Wer längere Arbeiten mit dem Gerät plant, sollte ein Modell mit hohem Fassungsvermögen wählen, damit die Arbeit nicht durch ständiges Nachladen unterbrochen werden muss.

Schlagfrequenz

Für zügiges Arbeiten sollte man Wert auf eine hohe Schlagfrequenz legen. Die meisten Elektrotacker besitzen eine Frequenz von 20 bis 50 Klammern oder Nägeln pro Minute. Zusätzlich sollte die entsprechende Schlagkraft individuell einstellbar sein. Nur so kann sich das Gerät optimal dem jeweiligen Material anpassen. Um hartes Holz zu durchdringen muss die Schlagkraft beispielsweise höher eingestellt werden als bei weichem Holz oder Stoffen. Praktisch ist hierbei auch die Nachschlagfunktion, die manche Modelle bieten. Sollte eine Klammer oder ein Nagel mal nicht ganz in das Material eingedrungen sein, kann der Fehler damit problemlos korrigiert werden.

Gewicht

Für bequemes und langes Arbeiten ist ein geringes Gewicht des Elektrotackers ebenfalls von Vorteil. Beträgt das Gewicht ungefähr ein Kilo, kann man damit auch problemlos in Überkopfpositionen über längere Zeit arbeiten. Idealerweise sollte das Kabel dafür mit einer Länge von drei Metern oder mehr lang genug sein.

Welcher Elektrotacker ist der richtige?

Welcher der richtige Elektrotacker ist, hängt von den jeweiligen Anforderungen ab und kann deshalb nicht pauschal festgelegt werden.

Für Hobbybastler, die sich vor allem mit der Befestigung von Stoffen beschäftigen genügt ein Handtacker oder ein minimal ausgestatteter Elektrotacker im unteren Preissegment. Egal wie günstig das Gerät ist, sollte dabei aber immer auf die Sicherheitsauslösesperre geachtet werden. Auch die maximale Länge der Klammern sollte für einen vielseitigen Einsatz beachtet werden.

Stoffe bearbeiten mit dem TackerProfessionellere Anwender sollten auf einen Elektrotacker mit langem Kabel setzen, der mit Tackernadeln und Nägeln betrieben werden kann. Wer auf Mobilität angewiesen ist, kann sich stattdessen auch für einen Akkutacker entscheiden. In jedem Fall sollte die Schlagkraft individuell reguliert werden können und die Schlagkraftfrequenz auf die unterschiedlichen Materialien einstellbar sein.

Wer besonders lange, ohne Kraftverlust des Gerätes und ohne Rückschlag arbeiten möchte, sollte auf Drucklufttacker setzen, die den Einsatz eines Kompressors notwendig machen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass Kunden, die ihren Tacker sowohl privat, als auch beruflich gerne einsetzen und dabei Wert auf einen günstigen Preis und eine hohe Qualität legen, mit einem Elektrotacker genau richtig beraten sind.

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